Recruiting – Zielgruppenaffine Personalsuche

28. Oktober 2020
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28. Oktober 2020 anyframe_oehler

Recruiting – So gewinnen Sie den „War for Talents“

Der Begriff mag überspitzt und schon fast archaisch wirken… Dennoch, der „War for Talents“ ist für Unternehmen bittere Realität geworden und eines der drängendsten Probleme selbst modern ausgerichteter Personalchefs. Der zunehmende Mangel an qualifizierten Fachkräften hat zu fast kriegsähnlichen Zuständen auf dem Arbeitsmarkt gesorgt, in dem hochbezahlte Headhunter die eigentlichen Gewinner sind.

In der Vergangenheit war es ausreichend, Stellenausschreibungen über die Bundesagentur für Arbeit, oder Stellenanzeigen in Print und Onlineformaten zu verbreiten. Doch die gute alte Zeit ist vorbei! Der erstarkte Arbeitnehmermarkt und der Wandel der modernen Kommunikation haben dazu geführt, dass genau diese Publikationskanäle inzwischen keine nennenswerten Resultate mehr erbringen.

Identifikation der Zielgruppe

Generation X, Generation Y sowie die nun in den Arbeitsmarkt drängende Generation Z unterscheiden sich nicht nur in ihren Wünschen und Bedürfnissen grundlegend, sondern greifen auch auf eigene Kommunikationskanäle zurück. Facebook-Marketing kann zum Erfolg führen? Natürlich, dennoch sollten sich Personalreferenten im Klaren sein, dass vor allem Generation Z und somit potentielle Berufsanfänger, Praktikanten und Auszubildende auf diese Weise tendenziell nicht mehr erreicht werden können.

Eine Frage der Unternehmenskultur?

Die Personalsuche sollte nicht einfach nur irgendeinen fachlich passenden Mitarbeiter, sondern das perfekte Puzzlestück zum Unternehmen sein. Der potentielle neue Mitarbeiter sollte dabei nicht nur fachlich alle Voraussetzungen erfüllen, auch die Werte der Unternehmenskultur sollte dieser schätzen und teilen können. Nur auf diese Weise lassen sich Fachkräfte auf Dauer binden und ihr volles Potential entfalten.

Fallstudie: Baumann Move

Die Viktor Baumann GmbH & Co. KG bekam trotz intensiver Bemühungen zunehmend die Auswirkungen des Fachkräftemangels der Branche zu spüren. Offene Stellen für Kraftfahrer, Industriemonteure und Kranführer konnten in Ermangelung von geeigneten Interessenten nicht besetzt werden. In Zusammenarbeit mit der anyframe GmbH wurde eine auf die Zielgruppe und das Berufsfeld angepasste Kampagne gestartet.

„Ich habe den Größten“

Zum Fuhrpark des Familienunternehmens gehören die größten und längsten Schwerlasttransporter und Krane überhaupt. Ein lockerer, herzlicher und unkomplizierter Umgang miteinander spiegelt die Unternehmenskultur des Transportunternehmens wider. Entsprechend wurde für die Werbekampagne ein Slogan gewählt, der das männerlastige Berufsfeld auf humorvolle Weise unterstreichen sollte: „Ich habe den Größten“.

Vereinfachung des Bewerbungsprozesses

Um auf die speziellen Bedürfnisse der Zielgruppe besser eingehen zu können, wurde der Bewerbungsprozess stark umstrukturiert. Im Rahmen eines zweitägigen Events sollten potentielle Bewerber die Gelegenheit bekommen, das Firmengelände, die Fahrzeuge und vor allem das Unternehmen selbst kennenzulernen. Der lockere, offene und unkomplizierte Umgang wurde nicht nur bei der Besichtigung, sondern auch beim Bewerbungsprozess umgesetzt. Bewerber konnten noch am gleichen Tag und ohne Voranmeldung ein Bewerbungsgespräch führen. Die Zusage zum Job erfolgte noch am gleichen Tag.

Fallstudie: Sonepar

Sonepar gehört zu den Weltmarktführern im Bereich des Elektrogroßhandels. Um antizyklisch zu handeln und der zunehmend schwerer werdenden Personalakquise entgegenzuwirken, wurde in Zusammenarbeit mit der anyframe GmbH eine aufmerksamkeitswirksame Werbekampagne gestartet. Passend zum Unternehmensumfeld wurde die Kampagne „Lass Dich nicht blenden“ als Aufhänger für die Produktion von verschiedenen Werbespots genutzt.

Polarisierende Werbespots

Um dem gewählten Slogan und dem Ziel verstärkte Aufmerksamkeit durch polarisierende Werbemaßnahmen gerecht zu werden, wurden drei unterschiedliche Spots produziert. Hierbei wurden grundverschiedene Berufsfelder etwas schräg und stark glorifiziert dargestellt. Der Zuschauer wird zunächst bewusst im Unklaren gelassen, wer Absender der überspitzten Spots ist. Erst zum Ende des Videos hin offenbart sich unter Zuhilfenahme des Slogans „Lass Dich nicht blenden“ das eigentliche Werbeziel.

Videos mit viralem Verbreitungspotential

Die Wahl für die sehr spezielle Gestaltung der Spots verfolgt im Kern zwei zentralen Zielsetzungen. Einerseits sollten Spots geschaffen werden, die virales Verbreitungspotential für die Sozialen Medien vorweisen. Andererseits spiegelt die bewusst lockere und humorvolle Darstellungsform die zentralen Eckpfeiler der Unternehmenskultur von Sonepar wieder, der als attraktiver und zugleich moderner Arbeitgeber auftritt.

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